GALERIE TOR218 ARTLAB BERLIN
20 Jahre C.A.R. // INNOVATIVE ART FAIR
16.–18. Oktober 2026 | UNESCO-Welterbe Zollverein, Essen
REINHOLD TAPPEINER | Italien – Südtirol - Laas
PETRMAYR | Deutschland – Peiting
ANNA MESNIANKINA | Deutschland – Berlin
MARTIN FEIFEL | Deutschland – München
PETER BURCHIA | Italien – Südtirol – Bozen
DANIELA ROMAGNOLI | Italien – Bologna
Die Galerie Tor218 Artlab ist seit 2019 in einer ehemaligen Bar in Berlin-Mitte beheimatet. Auf Einladung der C.A.R. // INNOVATIVE ART FAIR präsentiert das Artlab ausgewählte Künstlerinnen und Künstler, die mit der Galerie verbunden sind.
Zwischen Salon, Boudoir, Bar und Galerie ist ein intimer Kunstraum entstanden, der dem Berliner Galerienviertel eine eigene Note hinzufügt. Der Schauspieler, Musiker und Schriftsteller Andreas Lechner ist Gastgeber und Kurator und präsentiert regelmäßig besondere künstlerische Positionen.
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REINHOLD TAPPEINER | Italien – Südtirol - Laas
Tappeiners Arbeiten kreisen um Berührung, Resonanz und die Beziehung zwischen Mensch, Raum und Material. In Malerei, Grafik, Installation und Performance entstehen offene Bildräume aus Linien, Farbe und Bewegung. Eine besondere Rolle spielt der Laaser Marmor als Material und kultureller Resonanzraum.
geboren 1959 in Schlanders (Südtirol).
Ausbildung:
Studium an der Accademia di Belle Arti in Urbino bei Prof. Elio Marchegiani.
Künstlerisches Werk:
Malerei, Grafik, Installationen und Performances.
Ausstellungen:
Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Italien, Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Spanien und Slowenien.
Auszeichnungen:
Mehrfach national und international ausgezeichnet.
Lehrtätigkeit:
2001–2009 Vertragsprofessor für Zeichnen an der Freien Universität Bozen.
2023:
Auswahl als einer der italienischen Künstler für die USA Biennial Tour.
Sammlungen:
Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland.
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PETRMAYR | Deutschland – Peiting
Mayr arbeitet mit Materialien, die bereits Geschichte in sich tragen: Industriefragmente, Dokumente, Fundstücke oder Papier aus geschredderten D-Mark-Banknoten. Durch Bearbeitung und Transformation entstehen neue Zusammenhänge zwischen Material, Erinnerung und gesellschaftlicher Geschichte.
Lebt und arbeitet:
Als freischaffender Künstler in Peiting (Oberbayern).
Ausbildung:
Studium der Freien Kunst an der Fachhochschule Hannover sowie an der Akademie der Bildenden Künste München.
Seit 1993:
Tätigkeit als freischaffender Künstler.
Künstlerisches Werk:
Zeichnung, Druckgrafik, Materialbilder, Multiples, Objekte und Installationen.
Lehrtätigkeit:
Langjähriger Lehrbeauftragter an der Fakultät für Gestaltung der Fachhochschule Augsburg sowie Fachlehrer für Zeichnen, Kunstgeschichte und Schriftgestaltung an der Berufsfachschule für Holzbildhauer in Oberammergau.
Gastvorträge und Workshops:
Unter anderem an der Delaware State University (USA), der Parsons School of Design in New York, der Accademia di Belle Arti di Bologna und der Basis School of Arts in Tel Aviv.
Ausstellungen:
Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.
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ANNA MESNIANKINA | Deutschland – Berlin
Mesniankinas Malerei setzt sich mit Natur und den Elementen auseinander. Organische Formen, Linien und vielschichtige Farbflächen erinnern an Wasser, Erde, Luft und pflanzliche Strukturen. Ihre atmosphärischen Bildräume verbinden Naturbeobachtung mit einer persönlichen, poetischen Bildsprache.
Mesniankina wurde 1989 in Berdjansk, Ukraine, geboren. Sie studierte Grafik und Design und arbeitete mehrere Jahre als 3D-Grafikerin und Visual Designerin. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin. Ihre künstlerische Praxis umfasst Malerei, Zeichnung und digitale Medien.
Ausstellungen (Auswahl)
2026 – C.A.R. – Contemporary Art Ruhr
2026 – Schlandersburg, Schlanders, Italien, Südtirol
2026 – Gasthaus Sonneck, Allitz /(Laas), Italien, Südtirol
2026 – Galerie Dürr/Gkotses, München
2026 – Sophienkirche, Berlin
2026 – „Kultur gegen das Vergessen“, Berlin
2025 – TOR218 Artlab, Berlin, Einzelausstellung
Arbeitsaufenthalt
2025/26 – BASIS Vinschgau Venosta, Südtirol/Italien
Stipendium
2024 – Franz Meiller Stiftung
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MARTIN FEIFEL | Deutschland – München
Parallel zu seiner internationalen Schauspielkarriere entwickelte Feifel eine eigenständige Malerei. Seine Arbeiten entstehen intuitiv im Dialog mit Farbe und Material. Figürliche Fragmente und abstrakte Strukturen verdichten sich zu expressiven Bildräumen. Bekannt ist Feifel auch aus seiner Theaterzeit am Schauspielhaus Bochum unter der Intendanz von Frank-Patrick Steckel.
Feifel gehört zu den renommierten deutschen Schauspielern und ist durch zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen bekannt. Zu seinen Arbeiten zählen unter anderem Tatort, Die Welle, Babylon Berlin sowie zuletzt The King’s Land an der Seite von Mads Mikkelsen.
Parallel zu seiner Schauspielkarriere widmet er sich seit vielen Jahren der Malerei. Seine Werke wurden unter anderem in der Galerie Dürr in München und im TOR218 Artlab in Berlin präsentiert. 2026 werden seine Arbeiten erstmals auf der C.A.R. – Contemporary Art Ruhr einem internationalen Messepublikum vorgestellt.
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PETER BURCHIA | Italien – Südtirol - Bozen
Der in Bozen geborene Künstler bewegt sich zwischen Malerei, Musik und urbaner Ausdrucksform. Expressive Linien, Zeichen- und Zahlensysteme, Verformungen und intensive Farbkontraste prägen seine Bildsprache. Expressionismus, Art Brut, Dada und Graffiti verbinden sich mit einer unmittelbaren, intuitiven Arbeitsweise. Neben Leinwandarbeiten entstehen großformatige Wandarbeiten.
Burchia wurde 1994 in Bozen, Südtirol, geboren. Als Autodidakt begann er bereits in seiner Kindheit zu malen und entwickelte parallel eine musikalische Laufbahn als Solist und Mitglied verschiedener Gruppen, darunter Shanti Powa. Heute lebt und arbeitet er als Künstler und Musiker in Südtirol.
Burchia war an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen beteiligt und gilt als wichtiger Impulsgeber der jungen Kunstszene Südtirols. Seine Arbeiten verbinden eine unmittelbare, expressive Bildsprache mit Einflüssen aus zeitgenössischer Kunst, Street Art und experimentellen künstlerischen Traditionen. Die Verbindung von bildender Kunst und Musik prägt dabei seine eigenständige künstlerische Position.
Einzel- und Gruppenausstellungen in Südtirol und darüber hinaus
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DANIELA ROMAGNOLI | Italien – Bologna
Romagnoli verbindet digitale Bildästhetik mit der physischen Präsenz von Materie. Stuck, Spachtelmasse und Acrylfarbe bilden reliefartige Oberflächen, in denen Licht und Schatten real entstehen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen visueller Illusion und unmittelbarer, haptischer Materialität.
Daniela Romagnoli wurde 1978 in Bologna geboren und lebt seit 1998 in Riolo Terme bei Ravenna. Sie arbeitet in ihrem Atelier und im öffentlichen Raum.
Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen sowie auf internationalen Symposien präsentiert. Ausstellungen und Projekte führten sie nach Italien, Deutschland, Frankreich, Kanada, in die Schweiz, nach Slowenien, Südkorea, Österreich, Luxemburg, Bulgarien, Ägypten und Belgien. Sie nahm an zahlreichen Wettbewerben teil und erhielt mehrere Auszeichnungen.
Künstlerisches Statement
„I love contrast: the opposites attract and complete themselves both in shapes and in colors.“